2019 - Lucerne Festival

Nach dem erfolgreichen Auftritt am Lucerne Festival vor zwei Jahren haben wir uns gefreut, auch 2019 im Rahmen des renommierten Festivals ein Konzert anbieten zu können.

Das Collegium Vocale zu Franziskanern stellte dem norddeutschen Protestanten, der in Wien seine Wahlheimat fand, nicht nur die Biblischen Lieder des Tschechen Antonín Dvořák, sondern auch Werke des Liechtensteiner Katholiken Josef Rheinberger gegenüber, der zeitgleich in München wirkte. 

LucerneFestival2019

Sonntag, 7. April 2019, 17.00 Uhr   Franziskanerkirche Luzern

 

Programm:

Johannes Brahms (1833–1897)

Motette Warum ist das Licht gegeben dem Mühseligen? op. 74 Nr. 1

Josef Gabriel Rheinberger (1839–1901)

Tribulationes und Dextera Domini aus den Fünf Hymnen op. 140
Elegie für Violoncello und Orgel op. 150 Nr. 5
Präludium aus der Orgelsonate Nr. 7 f-Moll op. 120
Cantus Missae. Messe Es-Dur op. 109

Antonín Dvořák (1841–1904)

Auszüge aus den Biblischen Liedern op. 99

Marián Krejčík Bariton
Sophie Luise Hage Violoncello
Tobias Willi Orgel
Ulrike Grosch Dirigentin

 

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Unsere nächsten Konzerte:

 

Anschliessend an das Lucerne Festival folgt das Collegium Vocale mit
französischer und russischer Chormusik von Tschaikowsky, Rachmaninow,
Schnittke und Daniel-Lesur zwei Einladungen an Innerschweizer Festivals:

 

StimmenFestivalEttiswil

Sonntag, 12. Mai 2019 um 17.00 Uhr

 

InnerschweizerGesangsFestHitzkirch

Samstag, 15. Juni 2019 um 19.30 Uhr

 

 

Programm:

Jean-Yves Daniel-Lesur
Le cantique des cantiques

Peter Tschaikowski
Cherubim Hymnus

Sergej Rachmaninow
O Theodokos

Alfred Schnittke
Drei geistliche Gesänge

Claude Le Jeune
Le Printemps

 

und

Volksliedvertonungen aus Russland

 

 

2018 - Investiturfeier

Während der Frühling einen fulminanten Start hinlegt, folgte das Collegium einer Einladung der Schweizerischen Statthalterei des Ritterordens zum Heiligen Grab zu Jerusalem. Seinen Ursprung verdankt der Ritterorden vom Heiligen Grab zu Jerusalem dem seit 1335 belegten Brauchtum mittelalterlicher Ritter, den Ritterschlag am Heiligen Grab in Jerusalem zu empfangen. An der Investitur wird die neue Statthalterin in der Jesuitenkirche eingesetzt. Das Collegium Vocale unter der Leitung von Ulrike Grosch untermalte diesen Festakt und das anschliessende Pontifikalamt mit seiner Musik.

Investitur und Pontifikalamt, Jesuitenkirche

Samstag 12. Mai 2018 um 14.15 Uhr

>Programmheft (pdf)

Aufgeführt wurden die Messe Cantus Missae in Es-Dur von Josef Rheinberger (1839-1901) sowie der Psalm „Lauda Jerusalem“ aus der Marienvesper und das Magnificat für sechs Stimmen und Basso Continuo von Claudio Monteverdi (1567 – 1643)

Mitwirkende:

Vincent Flückiger, Laute – Matthias Müller, Gambe
Susanne Z’Graggen, Orgel
Ulrike Grosch, Leitung

2018 - MémoireRenouveau

 

Herbstprojekt „Mémoire – Renouveau“

Im November jährt sich das Ende des Ersten Weltkriegs zum 100. Mal. Das Herbstprogramm des Collegium Vocale vereinte aus diesem Anlass Werke von Johannes Brahms, Peter Cornelius, Lili Boulanger und Max Reger. Sie alle führen uns den unausweichlichen Tod vor Augen, fragen aber auch danach, welche Antworten wir Menschen auf diese Unausweichlichkeit finden können.

>Download Flyer

 

"Renouveau“ heisst ein Stück für Soli, Chor und Klavier, das die französische Komponistin Lili Boulanger im Alter von 18 Jahren schrieb, nur sechs Jahre vor ihrem eigenen Tod im März 1918. „Renouveau“ – „Frühling“, aber auch „Erneuerung“. Es war im Konzert zu hören. In ein Programm über den Tod passt es sehr gut hinein, glauben wir.

Dass wir den wunderbaren deutschen Bariton Klaus Mertens für Johannes Brahms’ „Vier ernste Gesänge“ und Max Regers „Requiem“ gewinnen konnten, freute uns ganz besonders.

(Bild: mit Genehmigung von K.Mertens)

Programm:

Max Reger: Der Mensch lebt und bestehet, Morgengesang aus op.138 für Chor a cappella
Peter Cornelius: Der Tod, das ist die kühle Nacht für 6st. Chor a cappella
Johannes Brahms: Vier ernste Gesänge für Bariton und Kammerorchester
Lili Boulanger: Renouveau, Pour les Funerailles d’un Soldat, Hymne au Soleil für Soli, Chor und Klavier
Max Reger: Requiem nach Hebbel, Fassung für Bariton, Chor und Kammerorchester

 

Konzertdaten:

17. November 2018  19.30 Uhr Johanneskirche Luzern
18. November 2018  17.00 Uhr Kirche St.Jakob Zürich

Kritik Luzerner Zeitung